Haus am See
Konzept
Ein junges Paar erbte ein schmales, lang gestrecktes Grundstück in Feldafing, hangabwärts zum Starnberger See, mit altem Baumbestand, den es unbedingt erhalten wollte. Das Baurecht ließ nur ein kompaktes Volumen zu, das sich zwischen die bestehenden Bäume einfügt, statt sie zu roden.
Entstanden ist ein zweigeschossiges Haus mit reduzierter Fensterfläche zur Straße und einem langen Pultdach, das sich zum See hin öffnet — bewusst zurückhaltend, ohne die Nachbargrundstücke mit Einblick zu belasten.
Umsetzung
Wir haben bis zur Baugenehmigung und zur Ausführungsplanung begleitet — Leistungsphasen 1 bis 5 — und die Bauleitung anschließend in die Hände der Bauherren gelegt, die selbst aus dem Baugewerbe kommen und die Umsetzung mit einem befreundeten Zimmerer realisiert haben.
Das Haus steht in Massivbauweise mit einer Fassade aus unbehandelter Lärche, die inzwischen silbergrau verwittert ist — genau das war beabsichtigt, keine Lasur, kein Anstrich, der nachgepflegt werden müsste. Die reduzierte Fensterfläche zur Straße bedeutet auch weniger Wärmeverlust im Winter; im Sommer hält der Baumbestand die Südseite auf natürliche Weise kühl.
„Manchmal ist die beste Entscheidung, ein Grundstück möglichst wenig zu verändern." — Katharina Schmitt, Gründerin